Zum dritten Mal bereisten wir nun die Sächsische Schweiz und sind immer wieder erstaunt von diesem Stückchen Erde, welches seine Einzigartigkeit durch ihre geologischen Naturdenkmäler in beeindruckender Art und Weise präsentiert.
Grund genug, hierzu mal einen Beitrag zu veröffentlichen.
Die Anreise lässt sich bequem mit der Bahn bis Dresden absolvieren. Umstieg am Hauptbahnhof in die S1 Richtung Bad Schandau und schon befindet sich der Reisende im Nationalpark Sächsische Schweiz. Mit dem Auto ist es zwar individueller, jedoch muss der Anreisende ein wenig mehr Geduld beim Straßennadelöhr in Pirna mitbringen.
Bereits zum wiederholten Mal bezogen wir eine Unterkunft im Kurort Bad Schandau. Ein kleiner beschaulicher Ort, der aber sehr zentral in der Wanderregion liegt. Alle sehenswerten Ziele sind von hier aus sehr gut zu erreichen. Des weiteren bietet Ort auch genügend Abwechslung, wenn mal keine Wanderung geplant ist.
Eine unbedingte Unterkunftsempfehlung meinerseits: Das Hotel Albergo Toscana bietet ein wunderbares italienisches Ambiente und ein absolut hochwertiges tolles Frühstück in einem wirklich guten Preis-Leistungsverhältnis. Von Einzelzimmer bis Apartments wird alles angeboten.
Zur einer der aufregendsten Wandertouren gehört der Felsenpfad von Bad Schandau über die Schrammsteine, Affensteine, Carolafelsen bis zum kleinen Dorf nach Schmilka. Ca. 10 Kilometer wird der Wanderer durch die felsige Wildnis geführt. Trittsicher und schwindelfrei sollte man aber schon sein. Dafür gibt es einmalige Aussichten über den gesamten Nationalpark Sächsische Schweiz.
Am Ende kann man sich in Schmilka mit einer beherzten Mahlzeit an der alten Schule oder am Mühlenmuseum belohnen. Rückfahrt einfach per Bus.
Auf der anderen Elbseite erheben sich weitere begehbare Felserhebungen, die in ihrer Einzigartigkeit den Schrammsteinen in nichts nachstehen. Der Papststein zeigt sich zwar nicht allzu majestätisch, wie sein Nachbar, der Gohrisch. Dafür bietet er mit seiner Bergwirtschaft Papststein ein gastronomisches Highlight. Einen Sonnenuntergang auf dem Papststein mit einem alkoholfreiem Gerstengetränk ist unschlagbar.
Eine Anreise mit dem Bus von Bad Schandau mit den Linie 243 und 244 ist auch hier möglich.
Wenn man schon mal den Papststein bestiegen hat, so bietet sich eine Besteigung des nahe gelegenen Gohrisch gleich mit an.
Der Gohrisch ist ein alleinstehender Tafelberg nahe der gleichnamigen Kurstadt Gohrisch. Viele Treppen und einigen Stiegen sind zu erklimmen, wenn man die Aussicht auf den Pfaffenstein und die Festung Königstein genießen möchte.